Sonntag, 2. Februar 2014

Flocken im Wind.


Wenn du aus dem Fenster schaust und auf einmal eine einzelne kleine Schneeflocke an dir vorbeischwebt, du nimmst sie kaum war, und dann ein zwei weitere folgen, sachte, sanft und schüchtern, wie als wollten sie kaum die Luft berühren und dann immer mehr Flocken die Luft erfüllen, tanzen, jede auf ihrem eigenen Weg, mal eine Flocke treffend, begleitend, verlassend, aber alle mit diesem einen Ziel, nur manchmal kurz aufgehalten von einem unsichtbaren Windstoß, kurz schwerelos im Raum verharrend, aber doch mitten im Strom, umgeben von tausend anderen...

Manche treffen früh auf Grund, einen Baum, eine Amsel, ein Dach..
Andere fallen erschöpft auf den kalten Boden.
Keine kann sich entziehen,
dem Sog dem man Leben nennt.

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